![]() |
21. 12. 10. - Das deutsche Energie-Einspeise-Gesetz (EEG) ist das weltweit erfolgreichste Gesetz zur Förderung von Erneuerbaren Energien. Der dadurch ausgelöste Boom ist den 4 großen deutschen Energieversorgern (EVU) allerdings ein Dorn im Auge, denn die Erneuerbaren fangen an, deren Monopolstellung zu gefährden.
Es geht nicht nur darum, welche Energieträger zukünftig die Basis für die Stromversorgung bilden, also ob Atomkraft oder Erneuerbare Energien (EE). Es geht auch um Machtstrukturen: die 4 großen EVU (Eon, RWE, Vattenfall, EnBW) erzeugen 85 % des deutschen Stroms fast ausschließlich in schwerfälligen Großkraftwerken und verteilen diesen über Hochspannungsleitungen.
10. 11.10. - "Im Wendland gegen Atomkraft demonstrieren und hier vor Ort Erneuerbare Energien voranbringen sind für uns zwei Seiten derselben Medaille!"
Die beiden Grünen Ratsmitglieder Frank Haarmann und Thomas Reimeier waren am Samstag im Wendland, um gegen die Aufkündigung des Atomkonsenses durch die Bundesregierung zu protestieren. "Weltweit gibt es noch kein Endlager für radioaktive Abfälle - auch deshalb ist die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ein politischer Skandal."
Mehr
02. 09. 10. - Schon der Begriff „Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken“ ist irreführend: in Wirklichkeit geht es darum, den Konsens aufzukündigen, der vor zehn Jahren zwischen rot-grüner Bundesregierung und Atomindustrie vereinbart worden war – und den letztere ständig unterlaufen hat. Ihr hält die schwarz-gelbe Bundesregierung nun die Steigbügel.
26. 04. 10. - Am Samstag, 24. April haben wir es geschafft! Die Kette wurde geschlossen, Biblis umzingelt und in Ahaus wurde bunt und lebendig demonstriert. 150.000 Menschen waren in Ahaus, in Biblis und zwischen Krümmel und Brunsbüttel auf der Straße, um gegen Atomkraft zu protestieren – einfach großartig!
Mehr
07. 09. 09 - “Mal richtig abschalten” - unter diesem Motto versammelten sich am letzten Samstag mehr als 50.000 Menschen in Berlin. Sie demonstrierten dort für den Atomausstieg und für eine zukunftsfähige Energiepolitik. Auch Grüne aus Oerlinghausen nahmen daran teil.
Mehr
12. 11. 08 - Im Oerlinghauser Rathaus tut sich bisher nicht viel in Sachen Klimaschutz. Die GRÜNE-Ratsfraktion hat daher erneut einige Anträge vorgelegt, um die Angelegenheit voranzubringen.
Mehr
01. 05. 04 - Nicht die Sorge um das Klima oder bezahlbare Energie treibt die Betreiber der Atomkraftwerke heute bei ihrer Forderung nach längeren Laufzeiten um. Das wollen sie uns nur weismachen. In Wahrheit will die Atomindustrie maximale Profite aus den alten, längst abgeschriebenen Meilern herausholen und gleichzeitig die Machtstrukturen auf dem Strommarkt für die Zukunft zementieren. Die Atomfrage war und ist immer auch eine Frage von Macht und Profit.
Die guten Gründe für den Atomausstieg gelten nach wie vor. Die Atomlobby betreibt gezielte Volksverdummung, um den Atomausstieg – dem sie selbst vertraglich zugestimmt hat! – zu kippen. Dem setzen wir GRÜNE sachliche Informationen entgegen. Wir haben daher einige “Informations-Bausteine“ für Sie zusammengestellt – je nachdem wie intensiv sie sich informieren möchten:
Mehr
12. 06. 08 - “Das heute schon technisch nutzbare Potential der Sonnenenergie reicht aus, um den Weltenergie-Bedarf 4mal zu decken – wir müssen es nur nutzen!“ Kerstin Haarmann, Rechtsanwältin und Expertin für Bürger-Solaranlagen, warb in ihrem Vortrag eindringlich für die Nutzung der Fotovoltaik – auch um unabhängiger von Öl- und Gaslieferungen zu werden. Eine Möglichkeit dafür bieten “Bürger-Solaranlagen“: nicht anonyme Investoren oder “der Zahnarzt aus München“, sondern Bürgerinnen und Bürger aus der eigenen Stadt betreiben gemeinsam Fotovoltaikanlagen. Die Stadt oder andere Eigentümer großer Dächer stellen die dafür erforderlichen Dachflächen zur Verfügung.
Auf einer Informationsveranstaltung der Oerlinghauser Grünen im Bürgerhaus stellten Kerstin Haarmann sowie Frank Meier, Geschäftsführer der “Ersten Hiddenhauser Bürger-Solaranlage“, ihre Projekte vor und informierten umfassend über die Rahmenbedingungen zur Errichtung derartiger Anlagen.
Mehr
19. 05. 08 - „Klimaschutz ist Artenschutz“ – unter diesem Motto
stand eine Aktion der Oerlinghauser Grünen am Pfingstsamstag auf
dem Rathausplatz. Weltweit sterben täglich fast 150 Arten aus,
ohne dass wir genau wissen, welche Folgen dies für das gesamte
Ökosystem hat. In Deutschland sind fast 35 Prozent der Tierarten
und 72 Prozent der Biotope gefährdet.
Dabei ist die biologische Vielfalt von grundlegender Bedeutung für
die Sicherheit der menschlichen Ernährung und die Deckung der
Grundbedürfnisse des Menschen, sei es durch die Bereitstellung
nachwachsender Rohstoffe oder ihre unverzichtbare Rolle bei der
Luftreinhaltung, Bodenfruchtbarkeit oder Wasserversorgung.
Mehr
27. 12. 07 - Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 die nationalen Klimagasemissionen um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 senken. So richtig dieses Ziel auch ist, so sicher zeichnet sich jetzt bereits ein Scheitern ab. Denn die klimapolitischen Säulen der Bundesregierung sind auf Sand gebaut.
Einige Beispiele:
Mehr
09. 07. 07 - Trotz recht widriger Witterungsverhältnisse waren es gut und gerne 150, vielleicht auch 200 Menschen, die am 07.07.07 zum Oerlinghauser Simonsplatz gekommen waren, um dort gemeinsam das weltweite “Live Earth“-Konzert zu verfolgen. Die Oerlinghauser GRÜNEN hatten diese Veranstaltung in Kooperation mit Geschäftsleuten vom Simonsplatz organisiert. “Wir sehen diese Veranstaltung auch in Oerlinghausen als Auftakt zum Handeln: eine engagierte Klimaschutzpolitik ist auch vor Ort möglich“, betonte der Sprecher des bündnisgrünen Ortsverbandes, Thomas Reimeier.
Mehr
12. 06. 07 - Der kürzlich veröffentlichte Report des Weltklimarates der Vereinten Nationen (IPCC-Bericht) hat es uns deutlich gezeigt: es ist Zeit zu handeln, wenn die heftigsten Folgen der globalen Erwärmung noch vermieden werden sollen.
Trotz der globalen Dimension kann auf die örtliche Ebene nicht verzichtet werden; nur ein Mix aus internationalen, nationalen und lokalen Maßnahmen kann erfolgreich sein.
Aus diesem Grund wird die GRÜNE Ratsfraktion nach der Sommerpause mit einem eigenen Antrag einen “Maßnahmekatalog zum kommunalen Klimaschutz“ in den Oerlinghauser Rat einbringen.
Da der Klimaschutz ein so wichtiges Thema ist, das uns alle unmittelbar betrifft, machen wir etwas völlig neues: wir stellen den Entwurf unseres Antrages im Internet zur Diskussion. Wir geben damit allen Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, den Antrag zu kommentieren, zu kritisieren, eigene Ergänzungs- oder Änderungs-Vorschläge einzubringen – kurz: “Klimaschutz von unten“ zu praktizieren. Machen Sie mit!
Mehr
30. 05. 07 - Der kürzlich veröffentlichte Report des Weltklimarates der Vereinten Nationen hat es uns deutlich gezeigt: es ist Zeit zu handeln, wenn die heftigsten Folgen der globalen Erwärmung noch vermieden werden sollen. Das vermittelte der GRÜNE Landtagsabgeordnete Rainer Priggen beim Info-Abend im Bürgerhaus sehr anschaulich.
Mehr
27. 04. 07 - In Helpup wird bekannt, dass über die Errichtung einer Biogasanlage nachgedacht wird, die für die dort vorhandenen Nahwärmeinseln Strom und Wärme bereitstellen könnte und ein Sturm der Entrüstung führt dazu, dass die Stadtwerke ihren Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplan zunächst zurückziehen.
Was ist passiert
Mehr
22. 05. 06 - Bündnis 90 / Die Grünen Oerlinghausen veranstalteten Ende Mai eine Informationsfahrt zum Technologiezentrum (TZL) in Lichtenau (Kreis Paderborn). Mitglieder des Ortsverbandes und interessierte BürgerInnen informierten sich im dortigen Technologie- und Gründerzentrum für Zukunftsenergien über die Möglichkeiten und Chancen neuer regenerativer Energieformen. Zum Abschluss konnte eine Windkraftanlage aus direkter Nähe, bzw. für die ganz Mutigen von oben besichtigt werden.
Mehr
Mehr
26. 04. 2006 - Zwanzig Jahre sind seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vergangen. Mittlerweile wird von der Atomlobby in Politik und Wirtschaft der "Ausstieg aus dem Ausstieg" gefordert. Doch Atomstrom ist alles andere als zukunftsfähig.
Mehr
17. 07. 04 - Mehr als 30 Interessierte fanden sich am vergangenen Samstag in Greste zur Besichtigung der dortigen 1,8-MW-Windkraftanlage ein. Die meisten nutzten die Möglichkeit, in der Anlage zur Gondel aufzusteigen
Mehr