Grüne Oerlinghausen https://www.gruene-oerlinghausen.de Oerlinghausen kann mehr – Zeit für Grün Wed, 17 Jul 2019 15:59:28 +0000 de-DE hourly 1 Oerlinghauser Wolfsnächte https://www.gruene-oerlinghausen.de/oerlinghauser-wolfsnaechte/ https://www.gruene-oerlinghausen.de/oerlinghauser-wolfsnaechte/#respond Sun, 14 Jul 2019 22:12:59 +0000 https://www.gruene-oerlinghausen.de/?p=17904 Eine Informationsveranstaltung zu Wölfen in der Senne

In vielen Regionen Deutschlands kommt man seit einiger Zeit am Wolf nicht mehr vorbei. Die allgegenwärtige Politisierung des Themas führt zu polarisierten Debatten. Meist pendeln die Meinungen zwischen Wolfsvergötterung und Wolfspanik. Wer sich näher zu diesem emotionsgeladenen Thema informieren möchte, ist ganz herzlich zu den Oerlinghauser Wolfsnächten eingeladen. Die SPD, DIE GRÜNEN und das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen laden zusammen an zwei Abenden zu einer spannenden und vielschichtigen Informationsveranstaltung ein, in der der kulturelle Hintergrund der Wolfsgeschichte beleuchtet und die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland aus heutiger Sicht hinsichtlich Artenschutz und Gefährdung diskutiert wird.

Dienstag, 30. Juli 2019 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Am Feuer im steinzeitlichen Langhaus
Petra Bolte und Karl Banghard führen uns in die Wolfsthematik ein: Mit Geschichten zum Wolf, kulturellen Hintergründen, Domestikationsgeschichte des Hundes anhand von archäozoologischem Material und Gedanken zur Sozialpsychologie der Wolfsangst. Wir freuen uns auf viele Einblicke in die Geschichte des Wolfes am prasselndem Lagerfeuer.

Mittwoch, 31. Juli 2019, 17:00 bis 18:30 Uhr
Vortrag und Diskussion
Thomas Pusch, Sprecher des NABU Landesfachausschuss Wolf in NRW, und der Schäfer und Wolfsbeauftragte des Schafzuchtverbandes NRW Ulf Helming diskutieren über Artschutz und welche Folgen die Rückkehr des Wolfes in der Senne für die Nutztierhaltung hat und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf.
Anschließend findet im Rahmen der Oerlinghauser Sommernächte die Theateraufführung „Frisch gerissen“ des Hamburger Theaterensembles „Im Zimmer“ statt. Mit Äsop und Grimm, Luther und Jack London, mit Fakten, mit mutwilligen Einwürfen, kabarettistischen Kommentaren und schrägen Liedern aus eigener Feder spürt das Ensemble dem mordsmäßigen Ruf des Wolfs nach. Mit einem Eintrittsgeld von 15 Euro haben Sie die Möglichkeit die Wolfsnächte unterhaltsam ausklingen zu lassen.

Wir freuen und auf Sie!

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Besseres Klima für ein Königinnen-Reich?! https://www.gruene-oerlinghausen.de/besseres-klima-fuer-ein-koeniginnen-reich/ https://www.gruene-oerlinghausen.de/besseres-klima-fuer-ein-koeniginnen-reich/#respond Sat, 04 May 2019 18:16:17 +0000 https://www.gruene-oerlinghausen.de/?p=17841 Am 03. Mai hatten die Oerlinghauser und Leopoldshöher Grünen in die Remise Niederbarkhausen eingeladen, um sowohl private als auch politische Notwendigkeiten aufzuzeigen, um dem Klimawandel und Artenschwund entgegenzuwirken.

Als Gästen konnten

begrüßt werden.

Zunächst informierten die Referenten über Fakten zu Klimaschutz und Artenschwund.

Jutta Paulus informiert über grundlegende Fakten

So zeigte Jutta Paulus plakativ die Übernutzung der planetaren Ressourcen auf und erläuterte die Konsequenzen des übermäßigen Stickstoffeintrags durch Düngung in die Böden.

Interessant war auch zu erfahren, dass der Beginn der Kohlenutzung im 19. Jahrhundert von den damaligen Naturschützern zunächst als Rettung der Wälder sehr begrüßt worden ist. Denn die bis dahin massive Nutzung von Holz für die Energieerzeugung und Feuerung führte zum Schwinden der Wälder.

Dr. Inga Kretzschmar

Dr. Inga Kretzschmar verdeutlichte die Problematik in der Landwirtschaft. Im Kreis Lippe werden ca. 44 % der Flächen landwirtschaftlich genutzt. Leider ist ein negativer Wandel im Anbau festzustellen. Ackerflächen werden vergrößert, was zu noch größeren Monokulturen führt. Blühstreifen, Waldinseln und Heckengrenzen sind immer seltener vorhanden. Somit wird Lebens- und Nahrungsraum vor allem für Insekten, Vögel und kleine Säugetiere immer stärker dezimiert. Auch der Verkauf von Ackerflächen an Kapitalgesellschaften, vor allem in Flächenländern wie Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg, stellt ein Problem dar.

Johannes Remmel, MdL NRW

Johannes Remmel sprach sich dafür aus, in noch größerem Maße als bisher die Biodiversität zu stärken und den Habitatsschutz zu unterstützen. Bisher ist vor allem der reine Artenschutz im Fokus – das allerdings greift zu kurz.

Er wies auch darauf hin, dass auf Landesebene dringend etwas gegen den stetigen Flächenverbrauch getan werden muss. In Nordrhein-Westfalen werden täglich ca. 10 ha versiegelt.

Julia Eisentraut moderierte die Veranstaltung

Angeregt durch Fragen der Zuhörer und im Gespräch miteinander kamen vor allem folgende Dinge zur Sprache, die positive Auswirkungen hätten:

Was kann die EU tun?

  • Änderung der Agrarsubventionen, d.h. weg von der reinen Flächensubvention hin zu inhaltlichen begründeten Zuschüssen, z. B. für ökologische, naturnahe Bewirtschaftung, artgerechte Haltung von Nutztieren oder Gewässerschutz
  • Schaffung von Rahmenbedingungen, damit Industrien, die umweltschonender und sozialverträglicher produzieren, genauso gute Absatzbedingungen erhalten wie gleichartige Produkte aus Nationen, die ihre Waren bedeutend günstiger auf den Weltmarkt bringen, da weder soziale Standards noch Maßnahmen zur Luft-, Boden- und Abwasserreinhaltung ergriffen werden

Was kann NRW, was können die Kommunen und Gemeinden tun?

  • den Flächenverbrauch und die Flächenversiegelung stärker als bisher begrenzen
  • sich aktiver als bisher für den Klimaschutz einsetzen und bereits vorhandene Klimaschutzbeschlüsse auch ernsthaft umsetzen
  • der ungezügelten Nutzung von Grundstücken und Ackerflächen durch Investoren entgegenwirken, z. B. durch kommunale Vorkaufsrechte oder entsprechende vertragliche Regelungen beim Grundstücksverkauf

Was kann jede und jeder Einzelne tun?

  • private Gärten naturnah gestalten
  • die Beleuchtung am Haus und im Garten überdenken
  • strategisch einkaufen, also regionale Produkte und lokale Händler bevorzugen (Metzger und Bäcker vor Ort, statt Abgepacktes im Supermarkt), Waren von Landwirten kaufen, die bei ihrer Arbeit das Tierwohl und den Artenschutz im Blick haben
  • andere motivieren, ihr Einkaufsverhalten ebenfalls zu überdenken
  • sich immer wieder dessen bewusst sein, dass „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ (GG Art. 14, Satz 2)

Alle drei Referenten betonten, dass es nicht nur eines Wandels bei der Nutzung von Kohle bedarf, sondern auch in den Bereichen Mobilität, Industrie, Produktivität und im Bauwesen.

Den hierfür notwendigen gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen, erscheint durchaus möglich. Denn wie die freitäglichen „Friday for Future“-Demos zeigen, wird die bisherige Lebensweise der (groß-)elterlichen Generation lautstark hinterfragt. Wenn diese vielen Schülerinnen und Schüler diese Problematik nun auch in ihren Familien zum Thema machen, dann sind ein Umdenken und Handlungsänderungen in Deutschland, Europa sowie weltweit durchaus vorstellbar.

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Burkhard Herrling https://www.gruene-oerlinghausen.de/burkhard-herrling/ https://www.gruene-oerlinghausen.de/burkhard-herrling/#respond Mon, 29 Apr 2019 18:36:31 +0000 https://www.gruene-oerlinghausen.de/?p=17865 Wir sind bestürzt über den Tod von Burkhard Herrling. Mehr als 30 Jahre hat uns Burkhard als Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen begleitet und unsere politische Arbeit unterstützt. Wir durften ihn als einen vielfältig sozial engagierten und zuverlässigen Menschen kennenlernen und haben seine aufrichtige Art geschätzt.

Sein Ehrenamt als Ratsmitglied Oerlinghausens hat er viele Jahre ebenso verantwortungsbewusst ausgeübt wie das als Jugendschöffe. Zudem war er überaus engagiert im Betriebsrat tätig und hat auch viele Jahre die Oerlinghauser Pfadfinder unterstützt.

Wir sind von dem plötzlichen Tod von Burkhard tief betroffen und verlieren mit ihm einen guten Freund und Mitstreiter. Wir werden ihn sehr vermissen und in dankbarer Erinnerung behalten.

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Freies W-Lan in Oerlinghausen https://www.gruene-oerlinghausen.de/freies-w-lan-bei-der-buchhandlung-blume/ https://www.gruene-oerlinghausen.de/freies-w-lan-bei-der-buchhandlung-blume/#respond Tue, 16 Apr 2019 19:03:30 +0000 https://www.gruene-oerlinghausen.de/?p=17854 Dank der Unterstützung durch die Oerlinghauser Grünen ist nun im Bereich der Buchhandlung Blume (Hauptstraße 18 in Oerlinghausen) freies W-Lan verfügbar. Die Reichweite beträgt ca. 30 – 40 m.

Der von der Initiative Freifunk Lippe e. V. angebotene Router wurden von den Oerlinghauser Grünen angeschafft und wird in der Buchhandllung Blume aufgestellt. Nutzen kann dies Jede und Jeder der mag, eine vertragliche Bindung ist nicht notwendig.

Freifunk ist in erster Linie ein offenes WLAN-Netz, das jede Person in Reichweite kostenfrei nutzen kann. Über dieses WLAN-Netz kann unter anderem auch das Internet benutzt werden. Der Betrieb ist dabei nicht-kommerziell. Betreiber von Freifunk-Knoten (= WLAN-Router als Zugangspunkt zum Netzwerk) verdienen kein Geld, wenn das Netz benutzt wird. Innerhalb des Netzes gibt es keine Restriktionen. Das heißt, es sind keine Dienste oder Seiten gesperrt. Zudem ist die Nutzung vollkommen anonym. Es wird weder eine Registrierung noch ein Passwort benötigt, um auf das Internet zugreifen zu können.

Über Freifunk können sich vorhandene Sozialstrukturen vernetzen und vorhandene Internetanschlüsse zum Wohl aller teilen. Ganze Stadtteile werden kostengünstig und effizient dazu befähigt, ein flächendeckendes WLAN-Netzwerk zu etablieren. Hierdurch würde auch die Nutzung der ohnehin überlasteten Mobilfunknetze abnehmen. Ziel ist es, Freifunk möglichst flächendeckend zu verbreiten. Die Stadt könnte auch die Attraktivität öffentlicher Plätze durch das Aufstellen von Freifunk-Knoten weiter fördern.

Was passiert, wenn jemand über den Internetanschluss urheberrechtlich geschütztes Material raubkopiert?

Freifunk-Router bauen bei einer Verbindung ins Internet ausschließlich eine Verbindung zu einem Server des Freifunk Lippe e.V. auf. Dieser Server leitet die Anfrage ins Internet weiter. Bei einem illegalen Download ist somit lediglich der Server des Vereins für potenzielle Abmahn-Anwälte sichtbar, jedoch nicht der eigene Internetanschluss. Da nicht gespeichert wird, wer wann was über das Freifunk-Netz kommuniziert hat, kann der Verein auch nicht entsprechende Daten an Rechteinhaber herausgeben.

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Bunt statt Grau https://www.gruene-oerlinghausen.de/bunt-statt-grau/ https://www.gruene-oerlinghausen.de/bunt-statt-grau/#respond Tue, 02 Apr 2019 16:52:22 +0000 https://www.gruene-oerlinghausen.de/?p=17811 Der Grüne Wettbewerb für naturnahe Gärten

Haben Sie wilde Blumenwiesen, vogelfreundliche Hecken, einen bunten Balkon oder möchten Sie Ihren Schottergarten in ein ökologisches Kleinod verwandeln? Dann machen Sie mit bei unserem Wettbewerb „Bunt statt Grau“. Wir suchen Gärten, in denen einheimische Pflanzen wachsen und wollen mit Stauden und Sämereien Gartenbesitzer*innen mit naturnahen Gärten oder alle die, die solch einen Garten anlegen möchten, unterstützen.

Naturnahe Gärten sind Augen- und Bienenweide!

Naturnahe Gärten sind nicht nur ein Refugium für den Menschen, sondern auch für viele wildlebenden Tiere und Pflanzen. Eine bunte Mischung verschiedener Blumen- und Straucharten bieten Nahrung und Lebensraum. Wesentlich ist dabei die (überwiegende) Verwendung heimischer, standortgerechter Pflanzen sowie der Verzicht auf chemische Mittel. Der über die Jahreszeiten entstehende Humus speichert C02 und Wasser. Damit leisten naturnahe Gärten auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen und ist oft geringer als in herkömmlichen Gärten.

Hummel an Natternkopf – Foto: NABU/Helge May

Jeder naturnahe Garten ist ein Gewinn – für alle! Machen Sie mit!

Senden Sie uns bis 30.09.2019 ein aktuelles Foto Ihres Gartens bzw. Vorher-Nachher-Fotos Ihrer Gartenumgestaltung an unsere E-Mail kontakt@gruene-oerlinghausen.de.

  • Unter allen Einsendungen verlosen wir Stauden und Sämereien.
  • Unter allen Gärten mit Schwerpunkt Wildbienenschutz verlosen wir zusätzlich ein paar Gläser regional gewonnenen Honigs.
  • Unter allen Neuanlegungen verlosen wir ein weiteres Staudenpaket. Darunter fallen alle Gärten, die derzeit keine naturnahen Anpflanzungen oder die überwiegend nichtheimische bzw. nichtblühende Pflanzen aufweisen.
Rotdrossel – Foto: NABU/Oscar Klose

Tipps für eine naturnahe Gartengestaltung

  • Blumenwiese anlegen: Wenn möglich, die Wiese erst im Juni mähen, das Gras mindestens 5 cm hoch stehen lassen und zwei bis drei Tage auf der Wiese liegen lassen, damit sich Blumensamen verteilen können. Wird die Wiese komplett neu angelegt, dann die Blumensamen einige Wochen vor den Grassamen aussäen.
  • Schottergärten abbauen: zunächst Kies und Vlies entfernen. Dann Sand oder sehr feinen Kies ausbringen und die die Fläche mit Spaten und Grabegabel umstechen, insbesondere große Erdschollen aufstechen. Dann einen Bodenaktivator aufbringen und eben rechen. Anschließend Gründünger ausbringen und das Saatgut einarbeiten. Falls es nicht regnet, regelmäßig gießen.
  • Den Kies kann man z.B. als Drainage-Schicht für neue Beete oder zur Weggestaltung verwenden.
  • Vogelfreundliche Hecken pflanzen: Hecken bieten Vögeln nicht nur Nistmöglichkeiten, sondern auch Nahrung im Form von Beeren. Besonders dafür eignen sich Eberesche, Eibe, Wildrosen, Felsenbirne, Schwarzer Holunder, Gewöhnlicher Schneeball, Berberitze, Kornelkirsche, Schlehe, Sanddorn, rote/schwarze Johannisbeeren, Haselsträucher Brombeeren, Himbeeren, Weißdorn und Stachelbeeren. Einige dieser Wildfrüchte sind auch für den Menschen essbar und lassen sich zu leckeren
  • Konfitüren, Säften und Likören verarbeiten!
  • Humusaufbau: Nicht mit Gülle oder Jauche düngen, sondern lieber Kompost nehmen. Den Boden so selten wie möglich umgraben oder tiefergehend bearbeiten. Dauerhaft, d.h. auch im Winter, begrünen.
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Parkbank am Karlsplatz https://www.gruene-oerlinghausen.de/parkbank-am-karlsplatz/ https://www.gruene-oerlinghausen.de/parkbank-am-karlsplatz/#respond Sun, 31 Mar 2019 09:26:13 +0000 https://www.gruene-oerlinghausen.de/?p=17806 Der vor vielen Jahren von den Oerlinghauser Grünen aufgestellten Parkbank auf dem Karlsplatz in Helpup hatte die Witterung ordentlich zugesetzt. Unser Helpuper Grünes Mitglied Michael Walde nahm sich der Sache an und restaurierte die Bank in Eigenarbeit. Nun lässt es sich auf der Bank wieder gut sitzen – der daneben stehende Bücherschrank lädt zu einem längeren Verweilen ein.

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Frühlingsvorboten: „Grüne“ Krokusse rund ums Rathaus https://www.gruene-oerlinghausen.de/fruehlingsvorboten-gruene-krokusse-rund-ums-rathaus/ https://www.gruene-oerlinghausen.de/fruehlingsvorboten-gruene-krokusse-rund-ums-rathaus/#respond Wed, 13 Mar 2019 18:00:19 +0000 https://www.gruene-oerlinghausen.de/?p=17800 Im Dezember 2017 setzten die Oerlinghauser Grünen gemeinsam mit Mitarbeitern des Bauhofes 4000 Wildkrokuszwiebeln. Während im vergangenen Jahr nur einige wenige mit ihren Blüten erfreuten, leuchten die Rasenflächen rund um Rathaus und Parkdeck in diesem Jahr farbenfroh.

Wildkrokusse sind eine wesentliche Nahrungsquelle für frühfliegende Bienen und Hummeln. Ein Angebot arten- und nährstoffreicher Pflanzen vorzuhalten, kann dazu beitragen den Insektenbestand zu stabilisieren. In den vergangenen drei Jahrzehnten ist ein Rückgang der Insekten um nahezu 75 Prozent festzustellen. Der Schwund an Insekten hat weitreichende Folgen, denn sie sind nicht nur ein Garant für Artenvielfalt, sondern auch unverzichtbar für die Bestäubung von (Obst-)Blüten und dazu eine wichtige Futterquelle für Singvögel. Denn auch deren Zahl nimmt dramatisch ab.

Wir Grünen wünschen uns, dass auch viele Oerlinghauser Bürger ihre Gärten insektenfreundlich bepflanzen und heimischen Singvögeln eine Heimat bieten.

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Neue OV-Sprecherin gewählt https://www.gruene-oerlinghausen.de/neue-ov-sprecherin-gewaehlt/ https://www.gruene-oerlinghausen.de/neue-ov-sprecherin-gewaehlt/#respond Mon, 21 Jan 2019 19:10:49 +0000 https://www.gruene-oerlinghausen.de/?p=17784

Am 19. Januar trafen sich die Oerlinghauser Grünen zu einer Jahresstartklausur, um sich fitzumachen für die kommunalpolitischen Herausforderungen in 2019.

Bei den zunächst anstehenden Wahlen wurde Dagmar Allmendinger als neue Sprecherin des Ortsverbandes gewählt. Eine Neubesetzung war notwendig geworden, da der bisherige OV-Sprecher, Siegfried Bittner, im Dezember 2018 verstorben ist.

Dagmar Allmendinger ist seit 2014 aktiv bei den Oerlinghauser Grünen und Mitglied des Stadtrates. Sie betont: „Wir sind bereits ein gut eingespieltes Team! Insofern kenne ich die Aufgaben, die mich erwarten und freue mich, verantwortlich und aktiv an der weiteren Umsetzung mitzuwirken. Erfreulicherweise haben wir einige neue Mitglieder gewinnen können, dennoch ist ein Schwerpunkt für die Zukunft die Gewinnung weiterer Aktiver, unabhängig davon, ob sie Mitglieder werden oder nur zeitlich befristet bei uns mitmachen möchten. Wir freuen uns über Jeden und Jede, die wie ich ökologische und/oder soziale Themen in Oerlinghausen weiter voranbringen möchten.“

Der neue OV-Vorstand, von links: Julia Eisentraut, Ulrike Meusel, Dagmar Allmendinger, Mandy Eilenstein, Niklas Riesmeier

Unterstützt wird Dagmar Allmendinger von Mandy Eilenstein (Schriftführerin), Niklas Riesmeier (Kassierer) und Ulrike Meusel (Beisitzerin), die jeweils in ihren Ämtern bestätigt wurden. Neu im Team ist als weitere Beisitzerin Julia Eisentraut, die ein gutes Beispiel dafür ist, dass Politikverdrossenheit nicht bei allen jungen Erwachsenen ein Thema ist. Wir freuen uns sehr über ihr großes Engagement, das hoffentlich auch für andere jungen Menschen ein Impuls sein kann, sich uns anzuschließen.

Weiterhin diskutierten die Anwesenden Projekte, die in Rat und Ausschüssen durch die Verwaltung vorgestellt wurden, insbesondere bauliche Vorhaben, wie das ISEK Innenstadt und die Stadtentwicklung in Helpup, welche einen großen Einfluss auf die Zukunft Oerlinghausens haben.

Ein zentraler Aspekt der Jahresstartklausur waren auch Überlegungen zum weiteren Handlungsbedarf sowohl für Oerlinghausen, also auch für den Grünen Ortsverband. Die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements und der Kultur in Oerlinghausen sowie die Integration von Geflüchteten, die die Grünen künftig verstärkt in die politische Diskussion einbringen wollen, gehören beispielsweise dazu. Für den Ortsverband wird vor allem die Mitgliedergewinnung eine große Rolle spielen.

Ein Ausblick auf die Europawahl in diesem und die Kommunalwahl im nächsten Jahr rundeten die Klausur inhaltlich ab.

Alle, die an der Jahresstartklausur teilnahmen, waren sich einig darin, dass es weiterhin in Oerlinghausen viel zu tun gibt und die Grünen dafür gut aufgestellt sind.

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Eine dunkle Nacht ist für alle besser https://www.gruene-oerlinghausen.de/eine-dunkle-nacht-ist-fuer-alle-besser/ https://www.gruene-oerlinghausen.de/eine-dunkle-nacht-ist-fuer-alle-besser/#respond Sat, 19 Jan 2019 19:40:50 +0000 https://www.gruene-oerlinghausen.de/?p=17766

Am 17. Januar hatten die Grünen Oerlinghausen zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Lichtverschmutzung eingeladen. Bereits im Vorfeld hatte die Grüne Ratsfraktion hierzu einen entsprechenden Antrag gestellt. Erfreulicherweise sind auch politische Vertreter anderer Fraktionen unserer Einladung gefolgt, um sich mit dem Thema vertraut zu machen.

Thomas Pusch, Grünes Mitglied im Umweltausschuss, eröffnet die Veranstaltung

Als Referent führte Dr. Andreas Hänel durch den Abend. Herr Hänel lehrt an der Universität Osnabrück und leitet das dortige Planetarium Am Schölerberg. Weiterhin gehört er der Initiative „Dark Sky“ an, einer Gruppierung innerhalb des Vereins der Sternenfreunde (VdS).

Herr Dr. Hänel stellte dem interessierten Publikum zunächst die Gründe für die sogenannte Lichtverschmutzung dar und machte deutlich, welche negativen Auswirkungen ein zu viel an künstlichem Licht während der Nachtzeit auf Tiere, Pflanzen und Menschen hat. Abschließend zeigte er Möglichkeiten auf, wie die Dunkelheit wieder zurückgewonnen werden kann.

Gründe für die Lichtverschmutzung

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war in Deutschland, außerhalb größerer Städte, das sogenannte Nachtleuchten, gut sichtbares Sternenlicht oder das Zodiakallicht zu sehen. Heute haben selbst Sternwarten Probleme mit der Lichtverschmutzung und viele mussten ihre einstigen Standorte verlassen, um an die Stadtränder zu ziehen.

Dr. Andreas Hänel beantwortet Fragen aus dem Publikum

Hauptsächlich verantwortlich sind ineffiziente Straßenbeleuchtung und beleuchtete Werbetafeln, aber auch die Anstrahlung von Gebäuden. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass diese Beleuchtungen oftmals die gesamte Nacht hindurch in voller Stärke geschaltet sind. Bei der Gebäudeanstrahlung gehen oftmals 80% der Leuchtkraft am Gebäude vorbei in die Nacht hinaus und sind auch von der ISS aus gut zu erkennen.

Gut bekannt ist sicherlich auch jedem der Lichtsmog, eine Lichtglocke über Städten. Die von Berlin ist auch in 70 km Entfernung noch gut zu erkennen.

Welchen Einfluss hat nun dieses künstliche Licht mitten in der Nacht?

Bei Pflanzen führt dies zu einer früheren Blüte und sehr spätem Laubfall. Die Keimfähigkeit der Samen wird erhöht, so dass ungewünschte Beikräuter üppiger wachsen. Letzteres nutzt der Mensch aber auch für sich, in dem er Gemüse in rund um die Uhr beleuchteten Gewächshäusern produziert.

Nachtaktive Insekten werden von Lichtquellen angezogen und sterben in großer Anzahl an diesen.

Fledermäuse finden an Leuchten zwar Nahrung – ebenjene nachtaktiven Insekten – in hoher Zahl, meiden jedoch Fluglöcher an angestrahlten Gebäuden. Zudem zerschneiden beleuchtete Wege in naturnahen Bereichen ihre Flugwege.

Ebenfalls negativ beeinflusst werden Fische, wenn Wasser beleuchtet wird. Beispielsweise durch beleuchtete Küstenabschnitte, Brücken oder Wasserfahrzeuge.

Am Fuße hoher beleuchteter Gebäude oder Leuchtzeichen (Firmenlogos) werden sehr häufig verendete Vögel gefunden.

Der Mensch benötigt für einen gesunden Schlaf das Hormon Melatonin. Die Melatoninproduktion wird durch zu helle Nächte und insbesondere blauwelliges Licht vermindert. Blaues Licht strahlen beispielsweise viele digitalen mobile Geräte ab. Ungesunder Schlaf führt nicht nur zu Müdigkeit, sondern auch zu Herz-Kreislauferkrankungen.

Dr. Andreas Hänel im Gespräch mit dem Publikum

Wie kann ein sorgsamer Umgang mit Licht aussehen?

Zum einen ist die Lichtfarbe entscheidend. Für nächtliche Beleuchtungen sollte nur gelbes oder rotes Licht verwendet werden. Beim Einsatz von LEDs sollte die Kelvinzahl nicht über 3000 liegen. Höhere Kelvinzahlen bedeuten sehr weißes Licht, welches als sehr grell empfunden wird. Niedrigere Kelvinzahlen zeigen LEDs mit warmgelbem Licht an. Dieses wird als angenehm empfunden. Gerade bei Straßenbeleuchtungen und Werbetafeln sollte Leuchtmittel mit warmgelben Licht zum Einsatz kommen.

Jegliche Leuchte sollte so effizient gestaltet sein, dass tatsächlich nur das zu bestrahlende Objekt – z.B. Gebäude oder Straße – erhellt wird. Straßenbeleuchtung kann so gestaltet werden, dass der Lichtkegel nur nach unten gerichtet ist – auf den Straßenraum, den es ja auch auszuleuchten gilt. In der Stadt Fulda haben die dortigen Energiewerke eine Beispielstraße eingerichtet. Im besten Fall werden sinnvoll ausgerichtete Straßenlaternen durch gut reflektierende Fahrbahnmarkierungen ergänzt.

Die Notwendigkeit der Anstrahlung von Gebäuden sollte gut bedacht sein und wenn, dann so gestaltet sein, dass auch hier so wenig Licht wie möglich am Gebäude vorbei in die Umgebung abgegeben wird.

Zielführend ist auch die völlige Abschaltung oder reduzierte Schaltung von Straßen- und Werbebeleuchtung in den Nachtstunden.

In Frankreich ist dies bereits gesetzlich geregelt. Hier müssen ab 2020 beispielsweise Büro- und Geschäftsgebäude sämtliche Beleuchtung eine Stunde nach Dienstschluss ausschalten.

In Deutschland schalten etwa 25 % der Kommunen ihre Beleuchtung komplett ab und 30 % reduzieren ihre nächtliche Beleuchtung.

Befürchtungen, die reduzierte nächtliche Straßenbeleuchtung würde zu einer höheren Anzahl von Straftaten führen, konnte eine in England und Wales durchgeführte Studie widerlegen.

Jeder kann etwas tun

Grundsätzlich sind bei der Lichtreduzierung nicht nur die Kommunen gefragt, sondern auch die Bürger. Ausleuchtungen von Garagen, Einfahrten, Hauseingängen, Gärten oder gar Anstrahlungen von Wohnhäusern sind kritisch zu hinterfragen und wenn nicht zu entfernen, dann doch wenigstens effizient umzugestalten.

Auch eine wichtige Erkenntnis des Abends: Wegstrecken, denen die Straßenbeleuchtung völlig fehlt, werden als weniger dunkel empfunden, wenn die davor gelegenen Leuchten eine warme Lichtfarbe in reduzierter Lichtstärke haben. Die Augen sind dann nicht so geblendet, der Unterschied zwischen Hell und Dunkel ist nicht so extrem und man erkennt dann auf der dunklen Strecke mehr.

Die Grüne Ratsfraktion wird nun überlegen, wie die neu gewonnenen Kenntnisse in Oerlinghausen eingebracht werden können.

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Siegfried Bittner https://www.gruene-oerlinghausen.de/siegfried-bittner/ https://www.gruene-oerlinghausen.de/siegfried-bittner/#respond Sun, 16 Dec 2018 16:37:00 +0000 https://www.gruene-oerlinghausen.de/?p=17761 Wir trauern um unseren Ortsverbandssprecher Siegfried Bittner. Nach schwerer Krankheit verstarb Siegfried Bittner mit 71 Jahren am 12. Dezember 2018.

Siegfried Bittner hatte im April 2016 das Amt des Ortsverbandssprechers übernommen. Im September 2018 hatte er aus gesundheitlichen Gründen sein Ratsmandat abgegeben, welches er seit Mai 2015 ausübte.

Wir verlieren mit ihm einen wunderbaren Fraktionskollegen und Freund.

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