Standpunkt zu Anliegen im Natur- und Umweltschutz

Die Chance für Oerlinghausen
Manuela Grochowiak-Schmieding als Bürgermeisterin

Natur- und Umweltschutz sind die Themen die mich in die Politik gebracht haben. Mittlerweile liegen meine politischen Schwerpunkte in der Bildungs- ,Kultur- und Generationenarbeit und ich weiß, dass die Belange von Natur und Umwelt bei meinen FraktionskollegInnen in besten Händen sind.

Persönlich leiste ich seit Jahren meinen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz. Im persönlichen Umfeld ist mir mit meiner Familie der nachhaltige Umgang mit Resourcen (naturnaher Garten, Nutzung regenerativer Energie, Kauf ökologisch produzierter Lebensmittel etc.) wichtig. Einigen von Ihnen ist bekannt, dass ich vor 10 Jahren die erste Oerlinghauser NABU-Kindergruppe gegründet und geleitet habe. Mittlerweile habe ich nach Teilnahme an verschiedenen Seminaren des Landesjagdverbandes viel zusätzliches Wissen erworben, das ich gerne  im Rahmen von „Lernort Natur“ Veranstaltungen weitergebe.

Grundsätzlich ist Natur- und Umweltschutz für mich der Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und damit zum Erhalt unser aller Lebensgrundlage. Wir alle wissen, dass der schonende und bewahrende Umgang mit unserer Umwelt  nicht selbstverständlich ist. Umso mehr ist ehrenamtliches Engagement zu würdigen und zu unterstützen. Gerade in der Unterstützung sehe ich eine Aufgabe der öffentlichen Hand, sprich der „Stadt“, wobei  Nisthilfen an öffentlichen Gebäuden und das Aufstellen der Krötenzäune ein geringer Beitrag ist. Das Freischneiden von Sichtschneisen würde ich gerne auf 1-2 Standorte begrenzen. Grundsätzlich dürften nur ökologisch weniger wertvolle Flächen betroffen sein. Eine gute Alternative oder Ergänzung wäre ein Aussichtturm auf dem Herrmannsweg. In unserem Wahlprogramm sprechen wir uns für eine Aufwertung der Kumstonne aus.

Die Unterschutzstellung von Flächen ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt schützenswerter Vielfalt von Pflanzen, Tieren aber auch Kulturlandschaften. Ob Naturschutzgroßprojekt (der Kalksteinbruch liegt innerhalb der Gebietskulisse) oder Nationalpark Senne und Lippe – seit Beginn der Planungen begleite ich diese Projekte durch Teilnahme an Projekt- oder Arbeitsgruppen, Einsatz als Kreistagsmitglied und stellvertretende Landrätin. Als jüngsten Erfolg meiner Arbeit kann ich für mich verbuchen, dass Oerlinghausen einen Naturpark-Stützpunkt erhält. Mein Einsatz auf verschiedenen Verwaltungs- aber auch Parteiebenen hat mit dazu geführt, dass die Problematik der Kampfdörfer in der Senne weiterhin in der Diskussion ist und bleibt und nicht einfach abgewickelt wurde.

Selbstverständlich werde ich mich auch in Zukunft, egal aus welchem Amt heraus, für aktiven Natur- und Umweltschutz einsetzen, auch weil ich darin ein hohes Potential für Stadtentwicklung und Stadtmarketing erkenne. Oerlinghausen braucht ein Leitbild. Ich sehe dies nicht in der Entwicklung von Gewerbegebieten, wie z.B. in Greste (nach wie vor von anderen Fraktionen gewollt). Vielmehr ist Oerlinghausen mit seinen reichen Angeboten in Natur, Kultur, Sport, Gastronomie usw. eine Stadt der Erholung. Mit diesen Pfunden sollten wir wuchern und sanften Tourismus fördern. Dies wäre ein wichtiger Beitrag zum Erhalt und Ausbau der städtischen und gewerblichen Infrastruktur.

 

Haben Sie weitere Fragen an mich? Dann senden Sie eine Mail an kontakt@gruene-oerlinghausen.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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