Kommunalwahlprogramm 2009Oerlinghausen kann mehr …

Kommunalwahlprogramm 2009

Oerlinghausen kann mehr …

… Bildungsgerechtigkeit schaffen!

Eine Menge Studien, sowie der Bericht des Menschenrechts-Kommissars der Vereinten Nationen bescheinigendem deutschen Schulsystem schlechte Noten. Eigentlich genügt schon der gesunde Menschenverstand, um zu erkennen, dass ein Schulsystem versagt, in dem nur wenige Schülerinnen bis zum Ende Freude am Lernen bewahren, das sozial Schwächere ausgrenzt, welches Schülerinnen entlässt, die nicht „ausbildungsfähig“sind. Ein Schulsystem versagt auch da, wo es Lehrerinnen und Llehrer desillusioniert oder krank macht.
Die leistungsstarke Schule motiviert, sie fordert und fördert mit Augenmaß, dort lernen starke und schwache Schülerinnen und Schüler gemeinsam und können von einander profitieren.Inklusion anstelle von Iintegration– sie will die SchülerInnen nicht den Bedingungen der Schule anpassen, sondern die Schule an den Bedürfnissen der SchülerInnen ausrichten. Die moderne Schule hat ein multiprofessionelles Kollegium.

„Geht nicht“?! Gibt es nicht! Andere Städte machen es uns vor: wenn die Landesregierung die Zeichen der Zeit verschläft, müssen wir sie aufrütteln. Der Druck muss von unten kommen. Wir wollen ein „Schul-Pilotprojekt-Oerlinghausen“ auf den Weg bringen!

Dafür setzen wir uns ein:

„Schul-Pilotprojekt-Oerlinghausen“ auf den Weg bringen
Um mehr Bildungsgerechtigkeit und eine bessere Bildung zu erreichen, ist es erforderlich, das aussortierendeSchulsystem durch längeres gemeinsames Lernen zu überwinden.Für Oerlinghausen kann das folgendermaßen aussehen:

  • Die ersten vier Schuljahre erleben die Kinder in den Grundschulstandorten, wobei wir uns für den Erhalt derdrei Standorte einsetzen.
  • Bis Klasse 9 bzw. 10 werden sie gemeinsam im Schulzentrum unterrichtet
  • Danach trennen sich die Wege in Richtung Oberstufe, Berufskolleg oder Berufsausbildung. Die Fröbelschulewird zum Kompetenzzentrum, wobei sich die Arbeit der dortigen Fachpädagogen immer mehr in die Regelschuleverlagern wird
  • Mindestens 2 Schulsozialarbeiter werden fest angestellt
  • IntegrationshelferIn, ErgotherapeutIn, LogopädIn usw. werden bei Bedarf angefordert
  • Bis dahin:

  • Müssen alle Schulen, besonders die Unterrichtsräume, in einen Zustand versetzt werden, der eineangenehme Lernatmosphäre vermittelt. Die Schulen müssen umgehend mit den erforderlichen Räumen ausgestattet werden, die die ordnungsgemäße Unterrichtung gewährleisten
  • Die Schulen sollen gemeinsam planen
  • Gemeinsame Bewirtschaftung der Mensen und hier nur das Beste für unsere Kinder: Bioessen!
  • Für alle Schulen müssen Konzepte zur individuellen Förderung von besonderen Schwächen oderStärken entwickelt werden
  • Oerlinghauser Schulen werden Mitglied im Projekt „Gesunde Schule“
    Das Projekt „Gesunde Schule“ verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um gesundheitliche Probleme gar nicht erst entstehen zu lassen. Wir halten diesen „lebenspraktischen“ Bildungsansatz gerade für jüngere Menschen für sinnvoll. Mehrere lippische Schulen beteiligen sich bereits daran.

    Wir plädieren für eine Verpflichtung zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung in allen Oerlinghauser Schulen. Gleiches gilt für Kindertagesstätten, Kindergärten und andere öffentliche Einrichtungen.

    Mit viel GRÜN macht Oerlinghausen Schule!

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