Grüne sehen Dorffest in Gefahr

Die Verwaltung schlägt vor, eine größere Fläche am „Kamener Kreuz“ in Helpup zu bebauen. Nach bisherigen Angaben würde es sich um etwa 80 bis 100 Grundstücke für Wohnbebauung handeln. Ist das wirklich sinnvoll?!

Auch in Oerlinghausen schrumpft die Bevölkerung, nimmt der Leerstand bei Immobilien zu, gibt es noch reichlich Baulücken und die Folgekosten wie z.B. Erschließungskosten oder Straßenunterhaltung durch die Umwidmung von Flächen in Bauland dürfen nicht unbeachtet bleiben. Immerhin muss die Allgemeinheit, sprich der/die SteuerzahlerIn einen Teil dieser Kosten tragen. Doch nicht nur demographische Entwicklung, Flächenverbrauch und Kosten stehen als Argumente gegen die Umwidmung der Flächen an der Goldstraße.

Sollte dort tatsächlich am Rande eines sogenannten. Dorfplatzes eine Wohnsiedlung entstehen, würden die Gebäude den Schall reflektieren – und neuer Ärger wegen ruhestörenden Lärms durch das Dorffest wäre faktisch vorprogrammiert – dies zeigen Erfahrungen an anderen Stellen, wo es schon mal lauter zugeht: Flugplatz, Schulen, Kinderspielplätze.

Es gibt also viele Argumente gegen die Bebauung der Flächen an der Goldstraße, dementsprechend werden die Grünen auch im Rat gegen den von der Verwaltung vorgelegten Beschluss stimmen.

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