Mönchsgrasmücke (Weibchen) in Brombeerhecke - Foto: NABU/Antje Schultner

Bunt statt Grau

Der Grüne Wettbewerb für naturnahe Gärten

Haben Sie wilde Blumenwiesen, vogelfreundliche Hecken, einen bunten Balkon oder möchten Sie Ihren Schottergarten in ein ökologisches Kleinod verwandeln? Dann machen Sie mit bei unserem Wettbewerb „Bunt statt Grau“. Wir suchen Gärten, in denen einheimische Pflanzen wachsen und wollen mit Stauden und Sämereien Gartenbesitzer*innen mit naturnahen Gärten oder alle die, die solch einen Garten anlegen möchten, unterstützen.

Naturnahe Gärten sind Augen- und Bienenweide!

Naturnahe Gärten sind nicht nur ein Refugium für den Menschen, sondern auch für viele wildlebenden Tiere und Pflanzen. Eine bunte Mischung verschiedener Blumen- und Straucharten bieten Nahrung und Lebensraum. Wesentlich ist dabei die (überwiegende) Verwendung heimischer, standortgerechter Pflanzen sowie der Verzicht auf chemische Mittel. Der über die Jahreszeiten entstehende Humus speichert C02 und Wasser. Damit leisten naturnahe Gärten auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen und ist oft geringer als in herkömmlichen Gärten.

Hummel an Natternkopf – Foto: NABU/Helge May

Jeder naturnahe Garten ist ein Gewinn – für alle! Machen Sie mit!

Senden Sie uns bis 30.09.2019 ein aktuelles Foto Ihres Gartens bzw. Vorher-Nachher-Fotos Ihrer Gartenumgestaltung an unsere E-Mail kontakt@gruene-oerlinghausen.de.

  • Unter allen Einsendungen verlosen wir Stauden und Sämereien.
  • Unter allen Gärten mit Schwerpunkt Wildbienenschutz verlosen wir zusätzlich ein paar Gläser regional gewonnenen Honigs.
  • Unter allen Neuanlegungen verlosen wir ein weiteres Staudenpaket. Darunter fallen alle Gärten, die derzeit keine naturnahen Anpflanzungen oder die überwiegend nichtheimische bzw. nichtblühende Pflanzen aufweisen.
Rotdrossel – Foto: NABU/Oscar Klose

Tipps für eine naturnahe Gartengestaltung

  • Blumenwiese anlegen: Wenn möglich, die Wiese erst im Juni mähen, das Gras mindestens 5 cm hoch stehen lassen und zwei bis drei Tage auf der Wiese liegen lassen, damit sich Blumensamen verteilen können. Wird die Wiese komplett neu angelegt, dann die Blumensamen einige Wochen vor den Grassamen aussäen.
  • Schottergärten abbauen: zunächst Kies und Vlies entfernen. Dann Sand oder sehr feinen Kies ausbringen und die die Fläche mit Spaten und Grabegabel umstechen, insbesondere große Erdschollen aufstechen. Dann einen Bodenaktivator aufbringen und eben rechen. Anschließend Gründünger ausbringen und das Saatgut einarbeiten. Falls es nicht regnet, regelmäßig gießen.
  • Den Kies kann man z.B. als Drainage-Schicht für neue Beete oder zur Weggestaltung verwenden.
  • Vogelfreundliche Hecken pflanzen: Hecken bieten Vögeln nicht nur Nistmöglichkeiten, sondern auch Nahrung im Form von Beeren. Besonders dafür eignen sich Eberesche, Eibe, Wildrosen, Felsenbirne, Schwarzer Holunder, Gewöhnlicher Schneeball, Berberitze, Kornelkirsche, Schlehe, Sanddorn, rote/schwarze Johannisbeeren, Haselsträucher Brombeeren, Himbeeren, Weißdorn und Stachelbeeren. Einige dieser Wildfrüchte sind auch für den Menschen essbar und lassen sich zu leckeren
  • Konfitüren, Säften und Likören verarbeiten!
  • Humusaufbau: Nicht mit Gülle oder Jauche düngen, sondern lieber Kompost nehmen. Den Boden so selten wie möglich umgraben oder tiefergehend bearbeiten. Dauerhaft, d.h. auch im Winter, begrünen.

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